Cu Nam

10. August – 13. August 2011

 

  • Mit dem Bus Nr. 73L9172 fuhren wir von Hue nach Cu Nam. Die Bus Nummer erhielten wir von unserem nächsten Hotel mittgeteilt. Am Busbahnhof realisierten wir dann dass es sich um das Nummernschild des vollgestopften Mini Buses handelte. 🙂
  • Nach einer 4 Stunden Fahrt war es an der Zeit für uns auszusteigen. Zwei Motorradfahrer warteten auf uns. Keiner von Ihnen sprach English, so beschloss ich dass es vielleicht cleverer war unserem Hotel anzurufen und zu verifizieren das die beiden wirklich auf uns warteten. Schliesslich waren wir ja in Vietnam. 😉 Auf den Motorräder ging es dann auf kleinen Pfaden zum Hotel.
  • Unser Hotel war der “Phong Nha Farm Stay“. Wir erfuhren in Hoi An beim Besuch der Occasion Buchhandlung eines Amerikanischen Auswanderers von diesem Ort. In Vietnam fanden wir es schwierig vom touristischen Trampelpfad weg zukommen, ohne an einem Ort mit absolut nichts interessantem zu gelangen. Cu Nam versprach wunderschöne Landschaften, abgelegen und fern von Massentourismus.
  • Der “Farm Stay” war mehr ein Backpacker Hotel gehobener Klasse mit Swimming Pool und Billard Tisch. Mitten im ländlichen, zentralen Vietnam gelegen mit vielen Backpackern, vor allem Australischen. Eine familiäre Atmosphäre auf dem Land, so wie es angepriesen wird, war es definitiv nicht aber ok für unseren drei Tage Aufenthalt. 😉
  • Die Landschaft war jedenfalls atemberaubend: Reisfelder soweit das Auge reicht, ein schöner Fluss und eine wunderschöne Hügellandschaft in der Ferne. Zwischendrin fanden wir einige Kirchen (!), konnten jedoch nicht mehr über den christlichen Einfluss in der Region herausfinden.
  • Kinder begrüssten uns oft mit “Hello, Money”, leider nicht das erste mal in Vietnam. 😦
  • Wir mieteten ein Fahrrad und fuhren auf kleinen Pfaden durch die wunderschöne Landschaft bis hin zu einem kleinen Hafen. Auf dem Weg machten wir einen Stop in einem kleinen Café/Restaurant, was sich dann eher als ein Vorgarten eines Hauses herausstellte. Eine überaus nette Vietnamesin servierte uns Kaffee und wir unterhielten uns mit Händen und Füssen, denn sie und ihr junger, vielleicht 5 Jahre alter Sohn sprachen kein Wort Englisch. 🙂
  • Am Hafen kauften wir Tickets und charterten ein kleines Boot um die Phong Nha Höhle in einem Nationalpark zu besichtigen. Die Höhle hielt bis vor einigen Jahren mehrere Weltrekorde, unteranderem als der längste Untergrund Fluss und die grösste Höhle der Welt. Die Höhle ist bei Vietnamesischen Touristen sehr beliebt und die hohe Besucheranzahl kann auf Grund des Lärms und des Zigarettenqualms(!) etwas lästig sein. Wir hatten jedoch Glück; an diesem Tag waren nur wenige Tour Busse Vorort. 🙂
  • Die Höhle Phong Nha Höhle ist in verschieden Farben beleuchtet. Irgendwie ein toller Effekt und weniger kitschig als wir uns das vorgestellt hätten.
  • Die Sonnenuntergänge waren spektakulär. Die Reisfelder glänzten in der Abendsonne, die Wasserbüffel wurden vom Besitzer nach Hause geführt und die Gänse auf den Feldern von Bauern zusammengetrieben.

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Dies sind meine 11 Top Fotos. Viele weitere sind auf meiner Cu Nam Seite auf ali.ch online (Foto/Kamera Symbol anklicken).

Phong Nha cave
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